Uwe Lausen – Ende Schön Alles Schön

Selima Niggl, Pia Dornacher, Max Hollein (Hrsg.). Ausst'publikation. Schirn Kunsthalle Frankfurt. Hachmannedition 2010. Beiträge von Selima Niggl & Margrit Brehm. Deutsch. 132 Seiten mit zahlr., teils farb. Abb. 24,8 x 23 cm. 742 g. Fester Einband. 9783939429760. art-09157
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Anlässlich seines vierzigsten Todestags im Jahr 2010 widmete die Schirn Kunsthalle Frankfurt dem Maler und Zeichner Uwe Lausen (1941-1970) eine große Retrospektive. Der Autodidakt zählt zu den wichtigsten Vertretern der figurativen Malerei der 1960er Jahre in Europa.

Höchst eigenständig verarbeitete Uwe Lausen ab 1964 Pop-Art und Hyperrealismus und reflektierte dabei schonungslos und seismografisch die damalige Gesellschaft. Auch politisch engagierte er sich im Umfeld kulturrevolutionärer Gruppen wie SPUR und Situationistische Internationale. Aus diesem politisch-kulturellen Untergrund stammen seine Bildmotive, die Erfahrungen mit Drogen ebenso beinhalten wie den Kampf gegen die autoritären Strukturen des Nachkriegsdeutschlands.

Die Aufarbeitung von Uwe Lausens kurzem und bewegten Leben und seiner einzigartigen Malerei zeigt, dass er auf eine Stufe mit Künstlern wie Gerhard Richter, Sigmar Polke und Konrad Lueg zu setzen ist. Der Ausstellungskatalog präsentiert Uwe Lausens leidenschaftliches, eindringliches und aus heutiger Sicht höchst aktuelles Œuvre und stellt es in einen zeitgenössischen Kontext.
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