Keramische Schöpfungen zwischen Alltagswelt und skulpturaler Form: Margrit Linck gehört zu den bedeutendsten Keramikkünstler*innen des 20. Jahrhunderts.
Neben ihrer noch heute produzierten Gebrauchskeramik entwickelte sie während fünf Jahrzehnten ein einzigartiges freikünstlerisches Œuvre, das es neu zu entdecken gibt. Dieses Buch fokussiert daher ihre Skulpturen, die die Schlichtheit und klare Formensprache ihrer Gebrauchskeramik aufsprengen und sie ins Spielerische und Surreale erweitern: Krügen wachsen Vogelschnäbel, Vasen nehmen weibliche Formen an. So begegnet uns hier einerseits die Künstlerin und Keramikerin Margrit Linck aus einer persönlichen Perspektive, andererseits wird ihr Werk im Kontext der künstlerischen Strömungen des 20. Jahrhunderts, insbesondere des Surrealismus, vorgestellt.
Der anschauliche Bildteil erlaubt vertiefte Erfahrung mit dem Werk und macht deutlich, wie aktuell und frisch die Arbeiten von Margrit Linck bis heute sind.